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Nürnberger Zeitung
March, 2015
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Die Geburtshelfer der Legenden
Fotoausstellung „On Stage“ mit atemberaubenden
Konzertbildern im Hauptbahnhof

Eine hochinteressante Fotoausstellung ist derzeit im Hauptbahnhof Nürnberg zu sehen: „On Stage“ zeigt atemberaubende Konzertbilder aus der weiten Welt der Rock- und Popmusik und ist zugleich ein Plädoyer für Qualitätsfotografie unter professionellen Arbeitsbedingungen.

„Die ersten drei Lieder ohne Blitz“ – so lautet die Standard-Ansage für Fotografen, wenn sie auf großen Konzerten aus dem Bühnengraben heraus fotografieren wollen. Bei Beyoncé Knowles vor ein paar Jahren waren es gar nur 30 Sekunden (!). Meistens müssen die Fotografen vor Ort vorher noch seitenlange Verträge unterschreiben, in denen sie sich verpflichten, sämtliche Rechte an den eigenen Bildern den Künstlern und ihrem Management zu übertragen und diese auch nur in der Zeitung, für die sie angemeldet sind, innerhalb der nächsten zwei Wochen zu veröffentlichen.

Es kam jedoch auch schon vor, dass die Fotografen nach dem Konzert antreten und sämtliche Bilder vorzeigen mussten – um diese dann von einem Mitarbeiter der Band freigeben zu lassen oder auf dessen Wunsch sogleich von der Speicherkarte zu löschen. Die Fans in der Halle können hingegen das ganze Konzert munter mit ihren Fotohandys knipsen, filmen und blitzen. Logisch ist das nicht, aber seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Was zur Folge hat, dass die Welt voll von miesen Amateuraufnahmen ist, auf professionellen Fotos jedoch oft nur die immergleichen Posen zu sehen sind, weil ja alle nur das selbe kleine Zeitfenster zur Verfügung haben.

Was dabei herauskommt, wenn man Profis (von denen viele ja selbst fanatische Musikfans sind) einfach mal machen lässt, zeigt die Fotoausstellung im Hauptbahnhof. Wobei die Künstler entgegen dem Titel nicht nur „On Stage“ zu sehen sind, sondern auch hinter der Bühne, in der Garderobe, beim Warten auf den Gängen oder aufwändig inszeniert im Fotostudio. Ein Bild zeigt eine verwüstete Halle in Japan nach einem Auftritt der britischen Hardrocker Deep Purple. Auch die Auswahl lehrt die Macher: Neben den Ikonen und üblichen Verdächtigen der internationalen Rock und Pop-Szene wie den Rolling Stones und den Beatles, Queen, ACDC, Pink Floyd, Madonna, David Bowie und Frank Zappa finden sich gleichberechtigt und auf Augenhöhe auch zahlreiche unbekanntere Künstler wie die Indieband Xiu Xiu, die Elektroniker Crystal Castles, die amerikanischen Horror Punks Blitzkid, das verrückte finnische Humppa!-Orchester Eläkeläiset, die geheimnisvollen Düster-Jazzer Bohren & der Club of Gore und die alten Punkhelden The Adicts.

Magische Konzertmomente – und um nichts anderes geht es hier – können auf kleinen Bühnen ebenso aufblitzen wie auf der Mainstage eines Mega Festivals.

Quer durch alle Jahrzehnte

Ein Foto in der Schau stammt aus Nürnberg und zeigt die Solinger Heavy Metal-Institution Accept bei ihrem Auftritt bei den „Monsters of Rock“ 1984 im Frankenstadion. Entstanden ist die Wanderausstellung im Rahmen eines Seminars an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (HfG). Zu ihren eigenen Konzertfotos haben die Studenten in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin Eclipsed ausgewählte historische Fotografien quer durch alle Jahrzehnte gestellt. Dazu finden sich Zitate von großen Musikfotografen, die zeigen, wie sehr sich das Showgeschäft, die Arbeitsbedingungen in ihm und überhaupt das ganze Handwerk verändert haben. „Die Livefotografie ist besser geworden, weil man früher wegen der schlechten Beleuchtung oft gar keine Aufnahmen machen konnte“, erzählt zum Beispiel der Brite Gered Mankowitz. „Was sich dagegen verschlechtert hat, ist der Zugang. Als ich 1965 mit den Stones arbeitete, stand ich mit der Band auf der Bühne, und meine einzige Anweisung lautete: Komm keinem in die Quere“. Auch sein dänischer Kollege Søren Solkaer erinnert sich noch daran, wie es war, mit analogem Film zu arbeiten: „Der einzige Nachteil bei Digitalkameras besteht darin, dass junge Fotografen, die niemals mit Film gearbeitet haben, ohne zu überlegen drauflos fotografieren und hoffen, dass was Gutes dabei ist.“ „Die Fotografie ist die Geburtshelferin der Legende“, sagt hingegen der britische Journalist Paul Morley und trifft den Nagel auf den Kopf. Es hat sich viel geändert, aber ein gutes Foto ist nach wie vor ein gutes Foto. Die großartige Ausstellung ist noch bis 13. März rund um die Uhr im Nürnberger Hauptbahnhof zu sehen (Eintritt frei). (Stefan Gnad)


BILD
March 04, 2015
Reference

Foto-Ausstellung rockt den Hauptbahnhof.

Nürnberg – so rockig war es im Hauptbahnhof noch nie!
Auf der Aktionsfläche in der Eingangshalle hat jetzt eine neue Fotoausstellung eröffnet: 150 Bilder zeigen Rockstars bei ihren größten Bühnenauftritten. So Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger, Gitarren-Legende Jimi Hendrix und die Weltstars David Bowie und Madonna.
Aufgenommen haben einen Teil der spektakulären Bilder Star-Fotografen wie Jill Furmanovsky und Didi Zill. Den anderen Teil haben Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach geschossen. Erwin Blau, Sprecher der Ausstellung: „An den Fotografien kann man sehr gut sehen, wie sich die Rock-Fotografie in den letzten Jahren entwickelt hat.“ Schönes Extra: An jedem Motiv ist ein sogenannter „QR-Code“ angebracht. Diesen Code können die Besucher mit dem Smartphone scannen, sie werden dann direkt zu einem Song des Künstlers geleitet und können sich diesen sofort anhören. Die Ausstellung läuft bis 13. März, der Eintritt ist frei!


Foto Hits
March, 2015
Reference
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AUSSTELLUNG DES MONATS

MIESES IMAGE
MAKELLOSE BILDER

Die Wanderausstellung „On stage“ macht auf acht Bahnhöfen Station. Sie bringt den verblassten Mythos des „Rock and Roll“ nahe. Dass seine Reanimation heute möglich wurde, ist unter anderem Menschen zu verdanken, die Leber, Kopf und Kragen riskierten, um vor und hinter der Bühne zu fotografieren. Außerdem zeigen Nachwuchsfotografen, ob der Funke weitergetragen wurde.

Wer Rock und Pop noch zur Jugendkultur zählt, war in den vergangenen Jahren auf keinem Konzert. Heute tanzen Mittvierziger neben Teenagern zu Neo-Post-Punk, während letztere Bands wie „Kraftwerk“ neu entdecken. Es ist zwar schön, wenn die Generationen zueinander finden, doch wurde den Pubertierenden ein wesentlicher Schritt hin zum Erwachsenwerden geraubt. Wie können sie sich musikalisch gegen Eltern auflehnen, wenn diese beseelt mitwippen, sobald aus dem Kinderzimmer „Sympathy for the Devil“ dröhnt? Aufgrund des unwägbaren Käuferprofils geht das Marketing aggressiver vor. Es reglementiert das Bild, mit dem populäre Musik verkauft wird. Daher bestimmen die Manager der Stars, wie deren Image aufgebaut wird. Auch wenn Kommerz schon immer eine Rolle spielte – vor Jahrzehnten hatten Fotografen weitaus mehr Freiheiten. Gered Mankowitz, von dem in der Ausstellung „On Stage“ einige Werke zu sehen sind, erinnert sich: „Bis Mitte der Siebzigerjahre entschieden Fotografen, wie ein Foto auszusehen hatte.“ Ein extremes Beispiel lieferte die legendäre Annie Leibovitz, als sie 1975 mit den Rolling Stones auf Tournee ging. Für gelungene Aufnahmen riskierte sie ihre körperliche und geistige Gesundheit, was bedeutete, dass sie abschließend erst einmal einen Drogenentzug durchmachte. Während des Dauerrauschs lichtete sie etwa den zugedröhnten Keith Richards ab, der kaum die Tür zum Hotelzimmer aufbekam. Undenkbar, solche Aufnahmen heute zu veröffentlichen! Für Konzertfotografen heißt es mittlerweile: Knipsen nur in den ersten zehn Minuten, kein Blitzlicht, Publikation nur, wenn das Management alles abgenickt hat. Entsprechend dazu lebt kaum ein Lichtbildner noch den „Rock ’n’ Roll Way of Life“. Jill Furmanovsky, die ebenfalls in der Ausstellung vertreten ist, sagt dazu: „Heute sind die Fotografen, die vor Ort sind, keine Rockfotografen, sondern Leute, die für Getty oder eine andere Agentur arbeiten und nach den zwei Songs zu einer Party gehen – sie sind nicht wegen der Musik da.“

Augenweide

Zu sehen sind in „On Stage“ großformatige Bilder aus über 500 Konzerten, darunter legendäre Aufnahmen von Starfotografen wie Mick Rock, Baron Wolman, Jill Furmanovsky oder dem Deutschen Didi Zill. Zu den Musikern, die abgelichtet wurden, gehören Mick Jagger, David Bowie, Jimi Hendrix, Frank Zappa, Angus Young, Pink Floyd und viele andere. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Projekts „Stage Photography“ präsentiert, das die Hochschule für Gestaltung Offenbach durchführte. In ihm durften Fotografie-Studierende beweisen, was heute noch möglich ist, wenn man ohne kommerziellen Druck auf Musikfestivals die Kamera zückt.

Zudem konnten sie den 45-jährigen Profi Søren Solkaer widerlegen, der meint: „Der einzige Nachteil bei Digitalkameras besteht darin, dass junge Fotografen, die niemals mit Film gearbeitet haben, ohne zu überlegen drauflos fotografieren und hoffen, dass was Gutes dabei ist.“

Ohrenschmaus

Die Rock-Idole kann man nicht nur betrachten, sondern auch hören. Hier kommen die Veranstalter der „Generation Smartphone“ entgegen: Mit Hilfe von QR-Codes auf den Fototafeln kann sich jeder Besucher die dazugehörigen Songs direkt und kostenfrei anhören. Dafür wird per Gratis-WLAN der Internet-Dienst „Spotify“ aufgerufen. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist ebenfalls kostenlos. Weitere Informationen sind auf der Website www.stage-photography.com zu finden.


FOCUS online
March 04, 2015
Reference

Rockidole am Hauptbahnhof
Unter dem Motto „On Stage“ läuft am Nürnberger Hauptbahnhof eine Ausstellung mit historischen und aktuellen Konzertfotografien von Stars wie Mick Jagger, Jimi Hendrix oder auch John Lennon.

 


inFranken.de
March 05, 2015
Reference

Nürnberger Bahnhof ist audiovisuelle Bühne für Rock-Legenden

Joe Cocker steht beim legendären Woodstock-Festival auf der Bühne, Jimi Hendrix lässt seine Gitarre kreischen und auch Keith Richards von den Rolling Stones darf in dieser „Hall of Fame“ nicht fehlen: Der Nürnberger Hauptbahnhof bietet derzeit die Kulisse für die großen Stars der Rock-Geschichte.

Die Foto-Ausstellung „On Stage“, die derzeit im Bahnhof gezeigt wird, präsentiert aber nicht nur die Helden der Vergangenheit. Studierende der Hochschule für Gestaltung in Offenbach haben auch aktuelle Aufnahmen von Rockkonzerten für diese Schau beigesteuert. Zahlreichen Konzerte und Festivals haben die Nachwuchsfotografen mit der Kamera besucht. Entstanden sind dabei tausende Bilder, von denen eine kleine Auswahl nun im Rahmen der Schau im Hauptbahnhof ausgestellt werden.

Ergänzt werden die zeitgenössischen Fotos von Bildern aus der Rockgeschichte, die beinahe schon zu Ikonen der Moderne geworden sind. Zu sehen sind Fotos von legendären Rockfotografen wie Bob Gruen, Baron Wolman oder Didi Zill. Die großformatigen Aufnahmen vermitteln große Emotionen und sollen intime Einblicke in die Seele der Musiker ermöglichen.

Die kostenlose Schau im Hauptbahnhof ist aber nicht nur etwas für die Augen. Wer mit seinem Smatphone die QR-Codes neben den Bildern scannt, kann sich die passenden Songs zu den Fotos sogar kostenlos über einen Musikdienst im Internet anhören.
Die audiovisuelle Schau ist bis zum 13. März im Nürnberger Hauptbahnhof zu sehen.


ARD
Bayerischer Rundfunk
March 03, 2015
Reference

Fotografie und Musik – ON STAGE Ausstellung im Nürnberger Hauptbahnhof

 


PHOTOGRAPHIE
January 2015
Reference

ON STAGE ROCKT DIE BAHNHÖFE
ROCKLEGENDEN AUF TOUR

„ON STAGE“ – unter diesem Namen startet die Offenbacher Hochschule für Gestaltung ein Projekt, das Fotografie und Musik gleichermaßen vereint. Deutschlandweit werden Konzertfotografien von Jimi Hendrix, Mick Jagger und anderen Persönlichkeiten in Bahnhöfen ausgestellt. Die Premiere findet am 17. Februar im Berliner Ostbahnhof statt.

Wer Musik und Fotografie liebt, sollte sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen: Die Geschäfte in den Einkaufsbahnhöfen präsentieren bundesweit das einmalige Konzertfotografie-Projekt „ON STAGE“ der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG). Zu sehen sind spektakuläre großformatige Bühnenbilder aus über 500 Konzerten, darunter so legendäre Aufnahmen bedeutender Fotografen der Rockfotografie-Geschichte wie Jill Furmanovsky, Mick Rock, Baron Wolman oder des deutschen Didi Zill, mit Bildern von Mick Jagger, David Bowie, Jimi Hendrix oder Pink Floyd.

Kreatives Studentenprojekt trifft auf Konzertfotografie-Legenden

„Um mich herum war viel Lärm, doch als ich durch den Sucher blickte, konnte ich meine eigene Welt erschaffen und den Lärm ausblenden.“ (Baron Wolman)

Das Projekt ON STAGE von Studierenden der HfG Offenbach vereint Konzertfotografie von gestern und heute auf hohem technischen und kreativem Niveau. Ohne den Druck des Kommerziellen sind mutige Bilder entstanden, die sich durch Bewegungsunschärfe und Farbverschiebungen ins Auge und Gehirn der Besucher brennen. Professionelle Orientierung boten den Studierenden dabei die Konzertfotografien der legendärsten Rockfotografen der Geschichte. Das beste studentische Konzertfoto prämiert der Nikon Professional Service (NPS) im Juli 2015 mit einem Kamerapreis.

Der „historische“ Teil über die Fotografenkoryphäen entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Rockmagazin „eclipsed“. So ist der erste „Rolling Stone“ Cheffotograf Baron Wolman mit beeindruckenden Bildern von Mick Jagger, Jimi Hendrix, Frank Zappa und Angus Young in der Ausstellung vertreten. Wolmans Bilder erwecken die Sehnsucht nach den Mythen des Rocks: Sex, drugs and Rock’n’Roll. Der Betrachter wird auf teils skurrile Art und Weise förmlich in den Strudel des Glamours gezogen.

Originales Rock-Erlebnis dank Spotify

Doch nicht nur sehen, sondern auch hören können die Ausstellungsbesucher ihre Rockidole. Mit Hilfe einzelner QR-Codes auf den Fototafeln kann sich jeder Besucher mit seinem Smartphone die dazugehörigen Songs direkt über Spotify kostenfrei anhören, dank des halbstündigen WLAN-Angebots der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof.

Furmanovsky: Von Pink Floyd über U2 zu Oasis
„Früher hieß es einfach: ‚Du gehst mit Pink Floyd auf Tour. Wir brauchen ein Cover.‘ Und los ging’s!“ (Jill Furmanovsky)

Den Bildern von Jill Furmanovsky ist anzusehen, wie nah die Künstlerin an den Musikern war. Das ausgestellte Bild von Pink Floyd beim Genuss berauschter Getränke nach der Show macht den Charme der großen Rock-Ära der siebziger Jahre förmlich greifbar. Einen wahrhaft magischen Moment zeigt ihr Foto von Pink Floyd-Gitarrist David Gilmour bei einem Solo zu „Comfortably Numb“ während der „The Wall“-Tour 1980. Furmanovsky bezeichnet das Foto als „eines der besten Live-Bilder, das ich je geschossen habe“.

Ihr Doppelportrait des euphorisierten Oasis-Leadsängers Liam Gallagher und dem überheblich-lässig blickenden Bono von U2 während der gemeinsamen Amerika-Tour 1997 ist ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung.